Bernd-Michael Neese, Geschichte des Kur- und Verkehrsvereins Wiesbaden 1865 - 2020

ISBN 978-3-928085-79-3

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Bernd-Michael Neese,

Geschichte des Kur- und Verkehrsvereins Wiesbaden
1865 - 2020
(2020)
221 Seiten, diverse Abbildungen
21,4 x 30,2 cm, Hardcover 
ISBN 978-3-928085-79-3

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Die Gründung des „Cur-Vereins“ im November 1865 wurde zu einem bedeutsamen Ereignis in der Entwicklung der Geschichte der Stadt. Die Mitglieder prägten in der 145jährigen Vereins-Geschichte das „Gesicht“ der Kurstadt Wiesbaden in bemerkenswertem Maße und folgten hierbei den Schwerpunkten, die sie in den „Erklärenden Bemerkungen“ zu den Vereins-Statuten im Februar 1866 festgelegt hatten:
– Förderung des Kurwesens und der Kur-Einrichtungen;
– Kritik an Missständen und Fehl-Entwicklungen.
Die Tätigkeit verlief – entsprechend den sehr unterschiedlichen zeitgeschichtlichen Gegebenheiten – in vier Phasen:

1865 – 1872

Im Deutsch-Österreichischen Krieg 1866 übernahm der Kurverein die Kriegsverwundetenpflege und beteiligte sich auch im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 in dieser Angelegenheit. Die zahlreichen Heilerfolge nutzte er zur Propaganda für den Badeort Wiesbaden. Zweiter Schwerpunkt in diesem Zeitraum waren umfangreiche Werbe-Maßnahmen.

1873 – 1918

In der Ära des Kurdirektors Ferdinand Hey’l (1873 – 1897) unterstützte der Kurverein nachdrücklich dessen Anliegen, die vier wichtigsten Kur-Einrichtungen baulich zu verwirklichen: Kochbrunnen-Trinkhallenanlage Kurhaus-/Theater-Neubau Kaiser-Friedrich-Bad („Musterbadehaus“)
Die Reklame für die „Weltkurstadt“ Wiesbaden mittels Annoncen, Preisschriften, Wiesbaden-Werbeschriften, Kurprospekten bildeten auch in diesem Zeitraum einen Schwerpunkt der Vereins-Arbeit.

1925 – 1945

Der „Neue Kurverein“ (1925), im Jahre 1936 umbenannt in „Kur- und Verkehrsverein“, bemühte sich, trotz ständig zurückgehenden Kurbetriebs mit kulturellen Veranstaltungen der verschiedensten Art das Doppel-„Gesicht“ Wiesbadens als Kur- und Fremdenverkehrsstadt zu fördern.

1947 – 2011

Der „Kurverein“, seit 1954 „Kur- und Verkehrsverein“, unternahm zahlreiche Maßnahmen und „Aktionen“ zur Verschönerung der Stadt und zur Erinnerung an deren lange historische Tradition („Römisches Freilicht-Museum“). Die zurückgehenden Mitgliederzahlen veranlassten den Verein im Jahre 2011, seine Aktivitäten in neuer Rechtsform – als „Freunde der Wiesbaden Stiftung“ – fortzusetzen.
Das Buch stellt erstmals die Geschichte des Vereins auf der Grundlage umfangreichen historischen Materials dar.