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100 Jahre Hauptbahnhof
 

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Güterbahnhof West/Künstlerinnenviertel

Die Leichtweißhöhle

 

 

 

Mit dem raschen Anwachsen der Stadt Wiesbaden am Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts - allein von 1900 bis 1905 stieg die Einwohnerzahl von 86.111 auf 100.953 - und dem immensen Zustrom der Kurgäste (1905 über 130.000) wurde es notwendig, die drei alten Bahnhöfe durch einen Neubau zu ersetzen. Die Verkehrs- und Betriebsanlagen des Taunus- (1839), Rhein- (1856) und Ludwigsbahnhofs (1883) waren dem stark gestiegenen Verkehr nicht mehr gewachsen und absolut unzureichend, zumal sie auch nicht mehr erweitert werden konnten. Am 14. Oktober 1891 ordnete die Regierung schriftlich an, den Bau eines neuen "Centralbahnhofs" zu planen. Nach langem Suchen nach einem geeigneten Grundstück wurde im Juli 1892 der Standort an der neuen Ringstraße festgelegt. Daß der neue Hauptbahnhof - wie die alten drei Bahnhöfe - wieder ein Kopfbahnhof und kein Durchgangsbahnhof werden sollte hat nichts mit "gehbehinderten Kurgästen" und "ruhebedürftigen Wiesbaden-Besuchern" zu tun, wie leider immer wieder geschrieben wird (vgl. zuletzt WK vom 15.November 2006), sondern ist topograpisch bedingt. Wiesbaden liegt nun einmal in einem Kessel, ein Durchgangsbahnhof hätte nur weit vor der Stadt angelegt werden können, z. B. auf dem Gelände der Stadt Biebrich. Ein Kopfbahnhof im Salzbachtal war die einzige praktikable Lösung.

1897 wurde mit dem Bau der neuen Gleisanlagen im Bereich des Melonenberges, dessen Hänge man durch die Anpflanzung von tiefwurzelnden Akazien absicherte, begonnen. Der neue Hauptbahnhof entstand 1904/06 nach den Plänen von Professor Fritz Klingholz von der TH Aachen unter der Leitung des Bahnbauinspektors Cornelius, die technischen Anlagen wurden von dem königlichen Eisenbahn-Baurat Petri geplant und von Regierungsbaurat Erwerken abgeschlossen. Am 15. November 1906 rollte der erste Zug ein.

Der Bahnhofsvorplatz war auch vor 100 Jahren eine Baustelle

Letzte Bauarbeiten an den neuen Bahnsteigen im Jahr 1906

Der Hauptbahnhof um 1910

Der im 2. Weltkrieg zerstörte Kaiserpavillon 1908

Die Anlagen für den Stückgutverkehr auf der Westseite des Hauptbahnhofes

Die große Querhalle

Die Fahrkartenhalle

Die Einfahrtshalle

Der Wartesaal der 1. und 2. Klasse

Der Wartesaal der 1. und 2. Klasse

Der Damensalon

Der Wartesaal der 3. und 4. Klasse

Erinnerungspostkarte an die Einweihung des neuen Hauptbahnhofes vom 15. November 1906

Der Hauptbahnhof heute:

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A. Monzel